Freitag, 4. November 2011

Imago:

Autor: Isabel Abedi
Preis: 7,99€ (Taschenbuch)
Verlag: Arena
Umfang: 403 Seiten

Klappentext: Wanja liebt sie - diese Minuten vor Mitternacht, kurz bevor auf ihrem Radiowecker alle vier Ziffern auf einmal wegkippen und eine ganz neue Zeit erscheint. Doch heute um Mitternacht verändert sich nicht nur das Datum für Wanja. Sie bekommt eine geheimnisvolle Einladung zu der Ausstellung Vaterbilder. Und damit einen Schlüssel, der die Tür zu einer anderen Welt öffnet: in das Land Imago
(Quelle:Weltbild und Amazon)


Cover:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Man erfährt durch das Cover noch nicht viel über die Story. Der Rahmen steht im Vordergrund des Covers und wird auf dem schwarzen Hintergrund hervorgehoben. Der Rahmen spielt auch in dem Buch eine wichtige Rolle bzw. er ist der sehr wichtig für den Besuchstag. Der schwarzen Hintergrund schließt auf eine spannende und auch etwas unheimliche Handlung.

Charakter:
Die zwei Hauptprotagonisten Wanja und Mischa werden sehr gut beschrieben. Sie sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die sich im Verlauf der Geschichte verändern. Wanja, die immer ihre Mädchengruppe in der Pause hat und sehr redselig ist. Mischa, der anfangs alleine in der Pause steht und sehr schweigsam ist. Im Verlauf der Geschichte freunden sich die zwei an und erleben eine gemeinsame Reise in das Land" Imago".
Über Wanja erfährt man etwas mehr im Buch,da sie auch in der Nebenhandlung eine wichtige Rolle spielt.

Meinung:

Das ist der zweite Roman, denn ich bis jetzt von Isabel Abedi gelesen habe und wie beim ersten Roman wurde ich sehr gefesselt.
Isabel Abedi beschäftigt sich in ihrem Roman 'Imago' mit einem sehr wichtigen Thema, gerade für Jugendliche: Wie lebt man damit, nicht zu wissen wer sein Vater ist? Doch sie betrachtet es gleichzeitig aus verschiedenen Perspektiven, denn da gibt es auch Mischa, dessen Vater ein Säufer ist oder Tobi, dessen Vater ein bekannter Politiker ist, aber nie Zeit für seine Familie hat und auch Wanjas   Freundin Britta, die ihren Vater abgöttisch liebt und gar nicht merkt, dass er gar nicht der Familienmensch ist, der er vorgibt zu sein.
Alle vier haben unterschiedliche Probleme und doch eines gemeinsam die Probleme mit den Vätern.  Ihre Mutter will nicht darüber sprechen, doch hat Wanja nicht ein Recht darauf ihren Vater kennen zu lernen?
Erzählt werden die turbulenten Geschehnisse aus Wanjas Blickwinkel, die uns in der Nebenhandlung auch ihre Familie näher bringt und schildert, was sie beim Besuch ihrer Großmutter und Urgroßmutter erlebt. So kann man sich gut mit Wanja identifizieren und mitfiebern. Leider birgt die Handlung einige Längen und hätte an ein paar Stellen ruhiger knapper sein dürfen. Und auch das Ende lässt sich ahnen, obwohl mir der Schlussteil sehr gefällt. Die offenen Fragen stören auch nicht weiter und so kann man die eigene Fantasie spielen lassen... Der fesselnde, gefühlvolle Schreibstil der Autorin lädt zum Träumen ein, wodurch sich die 400 Seiten schnell und flüssig lesen lassen.

Fazit:
"Imago" ist ein sehr tolles und spannendes Buch für Jugendliche. Es fesselt einen bis zum Ende.

Weitere Bücher der Autorin:

Isola( Gelesen)
Lucian
Wispher

1 Kommentar:

  1. Ich habe euch einen Award verliehen, schaut mal hier: http://schattenschriften.blogspot.com/2011/11/best-blog-award.html

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