Montag, 29. Oktober 2012

Zebulon

Autor: Rudolph Wurlitzer
Verlag: Residenz Verlag
Umfang: 304 Seiten
Preis: 22,90€ (Gebundenes Buch)

Klappentext:

Zebulon Shook taumelt an der Grenze zwischen Leben und Tod durch einen psychedelischen Western – eine Kugel im Herzen dem letzten Horizont entgegen.

Zebulon Shook heißt der Held dieses Western ohne Helden: Nachdem er Lobo Bill im Kampf um eine Frau, halb Irin, halb Indianerin, erschießt, verlässt der abgebrannte Trapper und Fellhändler seine Hütte am Gila-Fluss in New Mexico und zieht Richtung Westen. Sein Weg führt ihn durch ein Land, wo kein Gesetz herrscht und Amerika noch nicht begonnen hat. In einem Bordell trifft er seinen Stiefbruder Hatchet Jack wieder, verliert beim Poker gegen die trickreiche und schöne Hure Delilah, fängt sich eine Kugel ein, und als er tags darauf erwacht, weiß er nicht, ob er noch lebt oder nur ein Geist ist unter Geistern. Auf der Suche nach seinem Vater macht er sich auf nach Kalifornien, wo der Goldrausch Exzesse von Gier und Gewalt feiert, trifft in einer Opiumhöhle Delilah wieder und wird als notorischer Outlaw von den Kräften von Recht und Ordnung gejagt. Schließlich stößt er an die letzte Grenze, wo die Welt endet und etwas anderes beginnt ...

(Quelle:  www.residenzverlag.at)

Schreibstill:

Anfangs war der Schreibstill etwas holprig für mich, daher kam ich auch nur schwer in die Geschichte rein. Mit der Zeit hat mir der Schreibstill des Autors immer besser gefallen. Er wählt eine sehr schlichte Sprache und dadurch ist es auch flüssig zu lesen. Auch die Beschreibungen des Autors sind sehr gut. Man kann sich sehr gut die Umgebung vorstellen und auch dadurch kann man sehr gut in die Welt des Zebulons eintauchen.

Charaktere:

Die Umsetzung der Charaktere ist dem Autor Rudolph Wurlitzer sehr gut gelungen. Mit einigen Charakteren konnte ich mich schnell identifizieren. Man kann auch sehr gut ihr Handeln und ihre Gefühle verstehen. Aber es gibt auch Figuren, bei denen es schwieriger ist. Zebulon ist sehr schwierig. Der Autor beschreibt ihn sehr komplex. Gut fande ich, dass man nicht gleich wusste wie er handelt. Dadurch wurde es auch spannender.

Meine Meinung:

Anfangs hat mir das Buch gar nicht gefallen, ich kam sehr schwer in die Geschichte rein und am Anfang hat mich auch die Handlung nicht sehr gefesselt. Aber das lag auch daran, dass der Schreibstill für mich sehr gewöhnungsbedürftig war und die Handlung einfach nicht ins Rollen kam. Das hat sich aber mit der zeit gelegt. Aber dadurch konnte man sich an den Lebensstill von Zebulon gewöhnen und man wurde nicht gleich von sämtlichen Ereignissen überrollt. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten findet man sich schnell in die Geschichte ein und kann so in die Welt von Zebulon eintauchen. Die Handlung war für mich mal wieder etwas ganz anderes. Die ganze Geschichte spielt im Wilden Westen ab. Alles ist beschrieben, wie man es sich auch vorstellt. Es fehlt an nichts. Man fühlt sich beim Lesen wie in einer anderen Zeit

Fazit:

Ein toller Roman mit anfänglichen Schwierigkeiten. Ein Muss für alle Western Fans

Vielen Dank an BloggdeinBuch und an den Residenz Verlag für diese tolle Aktion

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