Freitag, 25. Januar 2013

Leben am Abgrund



Quelle: Amazon


Autor: Kevon Lewis
Verlag: Roman
Umfang: 350 Seiten
Preis: 5,95 Taschenbuch




Klappentext:

Seit frühester Kindheit kannte ich meinen Vater trinkend und rauchend, und während meine Mutter Gloria nie irgendetwas anderes trank außer Tee, hatte sie immer eine glimmende Zigarette im Mund. Sie sprach nie normal, sondern schrie nur. In unserem Haus herrschte immer ein einziges Chaos.
Jeder wußte auf Anhieb, dass wir eine Familie waren, die nicht zurechtkam.
Das ganze Haus stank nach Urin. An keiner der Wände gab es Tapeten, und wo doch, hing sie in Fetzen herab.
Unsere Schlafzimmer waren kahle schäbige Zellen, in denen wir uns vor Glorias Wut zu verstecken versuchten.
Gelegentlich nahmen mein älterer Bruder Wayne und ich all unseren Mut zusammen und stahlen etwas aus dem Kühlschrank. Was uns dazu trieb, war der schmerzende, ständig in uns nagende Hunger.

Cover:

Auf dem Cover sieht man einen kleinen Jungen der sich an einem Gartentor festhält. Vermutlich ist dieser Junge Kevin. Das Cover ist sehr schlicht gestaltet, was sehr gut passt

Meinung:

Schon wieder ein Buch, bei dem es schwer ist meine Meinung in Worte zu fassen. Der Klappentext sagt ja schon einiges. Trotzdem hat mich das Buch sehr überrascht. Ich hätte nicht gedacht, das die Geschichte noch dramatischer ist, als sie auf dem Klappentext wirkt. Die Geschichte von Kevin und seinen Geschwistern hat mich von Anfang an sehr mitgenommen. Oft musste ich eine Pause beim Lesen machen, weil mich die Stelle so mitgenommen hat und ich darüber erst nachdenken musste. Kevin Lewis schildert seine grausame Vergangenheit. Er schafft es dem Leser eine realistische Vergangenheit rüber zu bringen. An manchen Stellen hatte ich echt Tränen in den Augen. Ich kann nicht verstehen, dass die Eltern vorallem die Mutter so brutal zu ihren Kindern ist.

Fazit:

Ein sehr erschütterndes Buch über die Vergangenheit von Kevin Lewis. Das Buch ist nichts für schwache Nerven. Mich hat es sehr berührt

1 Kommentar:

  1. "Nichts für schwache Nerven" ... Hm .. Muss ich noch überlegen, ob ich es lesen will, aber es klingt schon ganz interessant. :) Schöne Rezi :*

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