Dienstag, 26. März 2013

An einem Tag im Januar

Autor: Christopher Coake
Verlag: Goldmann
Preis: 21,99€
Umfang: 480 Seiten

Klappentext:

Es ist sieben Jahre her, dass Mark Fife seinen kleinen Sohn Brendan durch einen tragischen Unfall verloren hat. Die Ehe mit seiner damaligen Frau Chloe zerbrach an dem Unglück. inzwischen hat sich Mark eine neue Existenz aufgebaut und steht kurz davor, seiner Lebensgefährtin Allison einen Heiratsantrag zu machen. Doch dann taucht eine sonderbare Frau auf, die ihn regelrecht zu verfolgen scheint. sie wohnt, wie sich herausstellt, in Marks altem Haus und erzählt ihm, dass dort merkwürdige Dinge vor sich gehen. Mark glaubt ihr kein Wort, doch auf einmal geistert sein früheres Leben wieder in seinem Kopf herum, und er merkt, dass er sich entscheiden muss, was ihm wichtiger ist – die Zukunft oder die Vergangenheit ...
 
Meinung:
 
Ich war sehr gespannt auf das Buch, weil mir der Klappentext so gut gefallen hat. Meine Erwartungen wurden teilweise erfüllt, dazu komm ich gleich bzw. im Laufe der Rezension. Der Schreibstill des Autors war anfangs ungewohnt, weil seine Sätze so lang sind und sie dadurch schwerer zu lesen sind. Aber nach ein paar Seiten habe ich mich an den Schreibstill gewöhnt und mochte ihn dann auch. Durch die langen Sätze schafft es der Autor eine sehr emotionale Ebene auf zubauen.
Die Geschichte ist sehr traurig und nimmt eine unerwartete Wendung. Davon möchte ich euch nicht zu viel verraten. Ich konnte mich anfangs gut in Mark hineinversetzen und konnte mitfühlen, wie er sich nach dem Tod seines Sohnes fühlt. Mark war mir am Anfang auch sehr sympathisch, doch das hat sich mit der Zeit stark geändert. Am Ende des Buches ging er mir mehr und mehr auf die Nerven. Ich konnte sein Handeln kaum noch nachvollziehen. Allison habe ich sofort in mein Herz geschlossen und konnte mich auch sehr gut in sie hineinversetzen.
Der Autor hat es geschafft mich von Anfang an in diese ungewöhnliche Geschichte zu fesseln. Doch am Schluss musste ich mich fasst durch das Buch quälen. Ich verstehe es immer noch nicht, wie man das Buch gegen Ende so schlecht schreiben kann
 
Fazit:
 
Eine sehr interessante und traurige Geschichte. Leider ist die Umsetzung am Ende des Buches nicht so sehr gelungen. Schade
 
 

1 Kommentar:

  1. Ich finde, es klingt wirklich ganz gut. :)
    Aber wenn das Ende so mies war, lese ich es vielleicht doch nicht... Mal sehen.

    Gute Rezi! <3

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