Dienstag, 21. Mai 2013

Ein Trümmersommer

Autor: Klaus Kordon
Verlag: Gulliver Beltz und Gelberg
Umfang: 192 Seiten
Preis: 6,90€

Klappentext:

Berlin 1947 - eine Stadt in Trümmern. Mittendirn Pit und Eule, ihre Freunde, Geschwister und Mütter. Väter sind rar, sie sind gefallen oder in Gefangenschaft. Die Jagd nach etwas Essbarem, Hamsterfahrten und Schwarzmarktkäufe gehören zum Alltag. Man muss ja schließlich weiterleben. Pit un Eule spielen in den Ruinen und gründen eine Bande. Und dann werden sie in einen Einbruch verwickelt.

Meinung:

Ich lese sehr gerne Bücher aus der Zeit und habe mich schon sehr auf das Buch gefreut. Ich hatte große Erwartungen und diese wurden auch erfüllt. Klaus Kordon schafft es de Nachkriegszeit sehr realistisch dem Leser dar zustellen. Es war sehr traurig zu lesen, mit wie wenig Essen die Menschen damals aus kommen mussten und was die Frauen alles für etwas Essen getan haben.
Auch das Leben von Pit,Eule und ihren Freunden wird sehr realistisch geschildert. Die Charaktere wirken zwar sehr oberflächlich, aber trotzdem mochte ich die Jungs. Das Spielen in den Trümmerhaufen ist für die Jungs zum gefährlichen Alltag geworden. Trotz Verbot spielen die Jungs trotzdem weiter. Auch für Geld tun sie alles und bringen sich dadurch nur noch mehr in Gefahr.

Fazit:

Ein Buch über den Überlebungskampf nach dem zweiten Weltkrieg. Sehr spannend und realistisch erzählt.

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