Samstag, 28. Juni 2014

Ein Lied für meine Tochter




Infos rund ums Buch:
Autorin: Jodi Picoult
Verlag: Bastei Lübbe
Umfang: 576 Seiten
Preis: 9,99€

Inhalt:
Zoe Baxter wünscht sich nichts sehnlicher als ein Kind. Sie und ihr Mann Max tun alles, um endlich eine Familie zu gründen. Vergeblich. Als ihre Ehe zerbricht, findet Zoe Trost in der Musik - und in einer neuen Liebe. Mit der Psychologin Vanessa will sie noch einmal von vorne beginnen. Sie träumt von einem gemeinsamen Kind mit ihr. Doch Max ist fest entschlossen, dieses Familienglück zu verhindern. Er gerät in die Fänge einer radikalen christlichen Gemeinde, die seit Jahren gegen Homosexualität kämpft ...   (Quelle: www.amazon.de )
 
Meinung:
Ich habe schon einige Bücher von Jodi Picoult ("Beim Leben meiner Schwester", "Zerbrechlich" und "Mein Herz zwischen den Zeilen") gelesen und war jedes Mal begeistert. Also hatte ich auch ziemlich hohe Erwartungen an das Buch, die leider nicht ganz erfüllt wurden. Der Klappentext fand ich sehr ansprechend, weil er auch ein aktuelles Thema behandelt. 
Das Cover ist in sehr dunklen Farben gestaltet, was ganz gut zu der Stimmung im Buch passt. Auf dem Cover sieht man einen Person, die vermutlich Zoe Baxter ist. Die Covergestaltung passt zu den Bücher von Jodi Picoult.
Der Schreibstill von Jodi Picoult hat mir wie immer sehr gefallen. Er ist sehr gefühlvoll geschrieben und trotzdem sehr flüssig zu lesen.
Die Charaktere Zoe, Vanessa und Max sind sehr gut gestaltet. Jeder hat sehr unterschiedliche Charaktereigenschaften. Ich konnte mich sehr gut in Zoe hineinversetzen. Ich konnte mit ihr Weinen und Lachen. Trotz vieler Tiefschläge steht sie immer wieder auf und käpft.
Die Geschichte hat mich sehr berührt und auch zum Nachdenken angeregt. Ich finde es toll, dass Jodi Picoult so ein brisantes Thema behandelt. Man erfährt viel über das Zusammenleben gleichgeschlechtlicher Personen und mit welchen Vorurteilen sie leben müssen.  Das Buch ist so aufgebaut, dass immer abwechselnd aus der Sicht von Zoe, Vanessa und Max erzählt wird. An sich finde ich das sehr gut, weil man so die unterschiedlichen Ansichtweisen von den Hauptpersonen mit bekommt. Leider hat es mich dieses Mal etwas gestört, weil man oft nicht wusste ob es gerade aus Zoes oder Vanessas Sicht erzählt wird und außerdem hat sich so vieles dadurch wiederholt. Das hat die Geschichte etwas kaputt gemacht und das gewisse Etwas hat gefehlt.
 
Fazit:
Trotz kleiner Schwächen hat mir das Buch gefallen. Ein trauriges Buch mit vielen Tiefschlägen.






 

1 Kommentar:

  1. Wenn ich es mal irgendwo günstig ergattern kann, nehme ich es mit :) Schöne Rezi!

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