Dienstag, 27. Oktober 2015

[Rezension] Brüste umständehalber abzugeben


Es ist Nicoles zweiunddreißigster Geburtstag, als sie einen hoch aggressiven Tumor in ihrer Brust ertastet. Die junge Mutter bekommt die erschreckende Diagnose, dass sie genau dieselbe genetische Vorbelastung wie Angelina Jolie hat. Karl Arsch, so nennt sie den unangemeldeten Besucher, passt jetzt mal so gar nicht in ihr Leben. Sie hat mit zwei Kindern und einer frisch gegründeten Firma eigentlich schon genug zu tun. Aber sie muss sich der Krankheit stellen. Mitreißend und humorvoll berichtet Nicole über ihr neues Leben zwischen Kindergeburtstagen, Selbständigkeit und Chemotherapie
Meinung:
Ich finde dieses Cover sehr toll. Auf dem Cover sieht man eine junge Frau (Nicole), die sehr viel Lebensfreude ausstrahlt. Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich wusste, dass dieses Buch etwas für mich ist. Ich liebe es Erfahrungsberichte zu lesen. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, denn sie schreibt mit Emotionen die unter die Haut gehen. Außerdem schreibt sie das Buch in einer einfachen Sprache und erklärt Fremdwörter sehr gut. Die Geschichte hat mich beim Lesen sehr bewegt. Ich habe mit ihr gelitten und mich mit ihr gefreut. Man hat in der Geschichte sehr viel über das Thema Brustkrebs und deren Behandlungsmethoden erfahren. Nicole ist ein sehr taff und geht mit dem Thema sehr gut um. Als sie dem Tumor den Namen "Karl Arsch" gegeben hat, musste ich lächeln. Dadurch hat man gemerkt, dass sie stark ist und nicht aufgeben musste. Ich bin echt erstaunt, wie sie dass alles unter einen Hut bekommen hat. Der Erfahrungsbericht hat mich sehr begeistert.
Fazit:
Ein Buch mit vielen Emotionen. Wenn ihr gerne Erfahrungsberichte lest, dann kann ich euch dieses Buch empfehlen. Bewertung 4/5 Punkte

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